Lebensversicherung

  • Hinterbliebenenschutz und Altersvorsorge

  • Zahlreiche Anbieter und Tarife im Vergleich

  • Jetzt vergleichen: Kostenfrei und unverbindlich

Sicherheit für die Familie und Vorsorge fürs Alter mit der Lebensversicherung

Schutz für Familien:

Eine Lebensversicherung ist äußerst sinnvoll. Als Risikolebensversicherung sichern Sie sich den Lebensstandard, für den Fall, dass dem Hauptverdiener etwas zustoßen sollte.

Sparen fürs Alter mit Hinterbliebenenschutz:

Sparen Sie mit einer Kapitallebensversicherung fürs Alter und sichern Sie gleichzeitig Ihre Liebsten ab. Heute eher seltenes Produkt. Meist wird Private Rente mit Kapitalwahl angeboten.

Klassische Altersvorsorge:

Lebensversicherung als private Rentenversicherung zur Ergänzung der gesetzlichen Rente abschließen.

DIN Norm
Empfehlung nach DIN-Norm: „Finanzielles Grundbedürfniss“ - Dient zur Sicherung der Grundbedürfnisse eines Haushaltes. Bedarf richtet sich an staatlicher Grundversorgung.

Was leistet die Risiko-Lebensversicherung?

Die Risikolebensversicherung soll im Todesfall die Hinterbliebenen finanziell vor dem Absturz bewahren. Nur 23 Prozent der Frauen besitzen laut aktueller Forsa-Umfrage einen derartigen Todesfallschutz. Unter den Männern sind es immerhin 30 Prozent. Die Risikolebensversicherung ist aber ein Muss. Das gilt, egal ob Mann oder Frau den größten Teil zum Haushaltseinkommen beisteuern – umso mehr, wenn beide gleich viel verdienen. Die Risikolebensversicherung kommt nur bei Tod des Versicherungsnehmers zur Auszahlung. Laut DIN Spec gehört die Hinterbliebenenvorsorge zu den finanziellen Grundbedürfnissen und hat höchste Priorität. Jeder sollte also eine Risikolebensversicherung haben. 100.000 Euro Todesfall-Leistung gibt es in jungen Jahren beim günstigsten Anbieter im Tarif-Vergleich schon für weit unter 100 Euro im Jahr.

Was leistet die Kapital-Lebensversicherung?

Kapitallebensversicherungen gelten als Mischform zwischen Hinterbliebenenschutz und Vorsorgesparen. In der Regel kommt nämlich beim Tod des Versicherten eine vertraglich festgelegte Todesfall-Leistung zur Auszahlung. Diese bleibt sogar zu einem gewissen Teil erhalten, wenn Sie die Lebensversicherung verkaufen. Die bis zum vereinbarten Termin angesparte Kapitalleistung setzt sich zusammen aus den garantierten und nicht garantierten Leistungen. Die Sparbeiträge des Versicherten werden mit dem Garantiezins verzinst. Darüber hinaus beteiligen die Versicherer ihre Kunden an den jährlichen Überschüssen und zum Ablauf des Vertrages an den Bewertungsreserven und weiteren Schlussüberschüssen. Die jährlichen Gewinnbeteiligungen und die damit einhergehende laufende Verzinsung der deutschen Lebensversicherer veröffentlicht Policen Direkt und aktualisiert die Liste regelmäßig.

Garantie-Zinstabelle

Allgemeingültiger Zinssatz zum jeweiligen Abschlussdatum

Abschlussdatum Zinssatz
Vor Juli 1986 3,00
Ab Juli 1986 3,50
Ab Juli 1994 4,00
Ab Juli 2000 3,25
Ab Januar 2004 2,75
Ab Januar 2007 2,25
Ab Januar 2012 1,75
Ab Januar 2015 1,25
Ab Januar 2017 0,9
Ab Januar 2022 0,25

Der Garantiezins gibt an, in welcher Höhe die Sparbeiträge mindestens verzinst werden. Die maximale Höhe des Garantiezinses setzt das Bundesfinanzministerium auf Empfehlung der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) fest. Deshalb ist der umgangssprachliche Garantiezins eigentlich der Höchstrechnungszinssatz. Denn höhere Garantien dürfen die Versicherungsgesellschaften damit nicht geben.

Hintergrund:

Mit dem Höchstrechnungszinssatz soll gewährleistet werden, dass der Versicherer zu jedem Zeitpunkt in der Lage ist, die ausgesprochenen Garantien tatsächlich auch zu erfüllen.

Im aktuellen Niedrigzinsumfeld wird es für die Lebensversicherer zunehmend schwieriger, die Beiträge Ihrer Kunden gewinnbringend anzulegen. 2017 haben die Unternehmen im laut Assekurata Schnitt 3,7 Prozent mit ihren Kapitalanlagen erwirtschaftet, müssen ihren Kunden aber über Alt- und Neubestände hinweg aktuell im Schnitt 2,9 Prozent auszahlen. Grund hierfür sind zahlreiche Altverträge mit Garantiezinsen von bis zu 4,00 Prozent. Deshalb sind reife Lebensversicherungen auch ein  attraktives Investment auf dem Zweitmarkt. Damit Lebensversicherer auch in Zukunft ihren Verpflichtungen nachkommen können, hat der Gesetzgeber die sogenannte Zinszusatzreserve eingeführt. Die Unternehmen stellen hier anteilig und je nachdem, wie hoch künftig ihre Verpflichtungen sind, Gelder aus dem aktuellen Budget zurück. Sämtliche 81 Lebensversicherer haben so seit 2011 rund 44 Mrd. Euro angespart. Sowohl Verbraucherschutz als auch Versicherer selbst fordern eine Anpassung der Berechnung, weil sie durch die hohe Belastung aus dieser Reserve ihre aktuellen Überschüsse zurückschrauben müssen.

Was leistet die private Rentenversicherung?

Heute werden in der Regel private Rentenversicherungen verkauft. Dieses Produkt funktioniert ebenfalls nach dem Prinzip des kollektiven Sparens. Die klassische Rentenpolice ist unterteilt in die Ansparphase und in die Rentenphase. Zunächst zahlt der Versicherte seinen Versicherungsbeitrag bis zum Beginn der Leistungen ein. In den Spartopf fließt dieser Beitrag abzüglich der vom Versicherer gestellten Kosten ein.

Bei Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht kann der Versicherte wählen, ob er eine monatliche Rente will oder ob er eine einmalige Kapitalzahlung bevorzugt. Warum sich jeder um eine private Ergänzung der gesetzlichen Rente kümmern sollte, leuchtet mit folgendem Beispiel ein: Der Eckrentner – ein Durchschnittsverdiener, der 45 Jahre den Durchnittsbeitrag in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt hat -, erhält derzeit eine Rente von etwa 1.220 Euro. Davon werden Krankenversicherung und Pflegeversicherung abgezogen. Für einen auskömmlichen und sorgenfreien Lebensabend drängt sich die zusätzliche Rentenvorsorge bei diesen Zahlen direkt auf.

Achtung:

Dieser sogenannte Sparbeitrag liegt in der Regel zwischen 80 und 95 Prozent der monatlich eingezahlten Beträge. Je nachdem, ob der Versicherer kosteneffizient arbeitet und ob im Vertrag noch Komponenten wie Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung oder Unfallversicherung vorhanden sind, fällt der Sparbeitrag höher oder niedriger aus.

Welche verschiedenen Lebensversicherungen gibt es für die Altersvorsorge?

Neben den klassischen Policen mit Garantiezins gibt es bereits seit längerer Zeit sogenannte fondsgebundene Lebensversicherungen, die ohne garantierte Zusagen auskommen. Hier versprechen die Versicherer meist höhere Renditen aufgrund riskanterer Anlage der Sparbeiträge des Kunden. Daneben gibt es Produkte mit Teilgarantien, die in der Fachpresse oft unter dem Label „Neue Klassik“ geführt werden. Hier erhält der Kunde beispielsweise 80 Prozent seiner eingezahlten Beiträge garantiert – je nach Ausgestaltung des Vertrages.

Achtung:

Beachten Sie klassische Produkte als Instrument der Altersvorsorge: Das Risiko liegt hier beim Versicherer. Garantien muss er in jedem Fall erfüllen. Bei Produktvarianten der Lebensversicherung sind Zinsrisiken zumindest teilweise, bei fondsgebundenen Lebensversicherungen zu 100 Prozent Sache des Kunden.

Zu den Lebensversicherungen im weiteren Sinne gehören auch Betriebsrenten, Pflegerenten, Riester- und Basisrenten sowie Risikolebensversicherungen und Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Häufige Fragen zur Lebensversicherung

Es gibt die Risiko- und die Kapitallebensversicherung. Unter der Kapitallebensversicherung versteht man die Verbindung aus einer Risikolebensversicherung und einer kapitalbildenden Versicherung. Diese Versicherung sichert zum einen den Todesfall des Versicherten ab, indem Leistungen an die Hinterbliebenen ausgezahlt werden. Zum anderen wird Kapital angespart, das beispielsweise für die Altersvorsorge herangezogen werden kann.

Beiträge zur Risikolebensversicherung sind bis zu einem bestimmten Höchstsatz steuerlich absetzbar. Sie zählen zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen. Die Grenze für die Absetzbarkeit liegt bei sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern derzeit bei 1.900 Euro. Bei Freiberuflern und Selbständigen liegt die Grenze für die Sonderausgaben bei 2.800 Euro.

Jeder, der nicht nur Geld anlegen möchte, sondern gleichzeitig auch seine Verwandten im Fall des eigenen Todes mit absichern will, sollte eine Lebensversicherung abschließen. Geht es Ihnen nur um die Absicherung der Hinterbliebenen, oder um die Rückzahlung eines Kredites, sollten Sie eine Risikolebensversicherung abschließen. Wenn Sie lediglich Kapital anlegen möchten, empfiehlt sich die Kapitallebensversicherung.

Eine Kapitallebensversicherung sollten Sie möglichst in jungen Jahren schon anlegen, da es bei dieser Versicherung darum geht, Kapital anzusparen.

Die Höhe des auszuzahlenden Betrages steht dem Versicherten frei. Es kann darüber entschieden werden, ob der Betrag als Einmalzahlung oder als Rente ausgezahlt wird. Es sollte bei der Festlegung der Summe bedacht werden, ob es mit der Summe Angehörige zu versorgen gilt. Wenn dies der Fall ist, sollte ein Betrag gewählt werden, der mindestens den Lohnausfall eines Familienmitglieds einschließt.

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